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Services für alle

an der UW/H

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Themen

Das Thema Gleichstellung und Frauenförderung hat im Rahmen des Diversity Managements einen besonderen Stellenwert. Damit verfolgen wir auch das Ziel, die Geschlechtervielfalt an Hochschulen sichtbarer zu machen und zu stärken. Zwar sind an der Universität Witten/Herdecke Frauen besonders in Führungspositionen noch unterrepräsentiert, erste Maßnahmen zu Veränderungen sind auf den Weg gebracht. Auch eine Quotenregelung ist im Gespräch.

Zur gelebten Vielfalt gehört auch die Integration von Studierenden wie auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Handicap; hierfür notwendige Maßnahmen werden mit hoher Priorität eingeleitet und umgesetzt.

Die Gebäude der Universität Witten/Herdecke am Campus sind grundsätzlich barrierefrei angelegt, lediglich ein Nebengebäude in der Stockumer Straße entspricht den Anforderungen nicht. Es besteht aber große Bereitschaft, für jede Situation Lösungen zu finden. Bei Bedarf werden Stunden- und Raumplanungen auch individuell angepasst und umgestellt, um allen Studierenden eine barrierefreie Teilnahme an Veranstaltungen zu ermöglichen.

Die Personalabteilung unterhält enge Kontakte zum Integrationsamt, das für anerkannt schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unterstützungsleistungen bietet. Bereits praktizierte Maßnahmen sind hier u.a. die Arbeitsassistenz für gehörlose Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Hilfsmittel für sehbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Maßnahmen ermöglichen eine barrierefreie Teilnahme am Arbeitsleben an der Universität Witten/Herdecke.

Zur Unterstützung insbesondere von Studierenden mit Kindern sind in jedem Gebäude der Universität Witten/Herdecke Wickeltische installiert worden.

Im Neubau ist die Einrichtung eines Eltern-Kind-Zimmers geplant, über das wir informieren, sobald es genutzt werden kann.

Flexible Studienmöglichkeiten werden in Witten/Herdecke durch einen umgekehrten Generationenvertrag gesichert, der auch die Unabhängigkeit der Beitragshöhe von der Studiendauer gewährleistet. Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Studierendengesellschaft.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehen zahlreiche Variationen für Teilzeitbeschäftigungsmöglichkeiten sowie eine Betriebsvereinbarung, nach der Kinderbetreuungskosten unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Seite des Betriebsrats.

Im Campus-Gebäude der Universität Witten/Herdecke ist eine elterninitiativ getragene Kindertagesstätte angesiedelt. Universitätsangehörige werden bevorzugt angenommen, sofern Plätze vorhanden sind. Ansonsten erfolgt die Vergabe der Plätze in der Kindertagesstätte nach allgemeinen städtischen Vergaberichtlinien für Kindergärten

An der Universität Witten/Herdecke studieren und arbeiten Menschen aus vielen verschiedenen Nationen, die unterschiedliche kulturelle Hintergründe haben. Die Universität ist stets bestrebt, dieser Vielfalt mit Respekt und Toleranz zu begegnen, sie zu leben und zu fördern sowie mögliche Schwellen oder Barrieren zu vermeiden.

Die offizielle Sprache an der Universität Witten/Herdecke ist deutsch, allerdings findet auch die englische Sprache zunehmend Verbreitung in Wort und Schrift. Für ausländische Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Deutschkurse angeboten.

Informationen zu Deutschkursen

Fremdsprachenangebot für Studierende

Seit 2019 findet der von der Werk*Stadt und dem Unikat ins Leben gerufene, monatliche queere Stammtisch „Queer*Stadt“ statt. In lockerer Runde begegnet man hier an jedem ersten Donnerstag im Monat in der Werk*Stadt neuen und bekannten Gesichtern, tauscht sich aus und vernetzt sich untereinander. Die U/WH hat ihren existierenden schwul-lesbischen Stammtisch hier integriert und nutzt ihre Reichweite, um auf diese Intitiative im Universitätskontext aufmerksam zu machen. Interessierte könnten sich melden bei elian.kivi(at)uni-wh.de.

Bei der Planung des Neubaus wurde sie bereits berücksichtigt, ab März 2021 werden auch in anderen Gebäuden der UW/H „WC für alle“ eingerichtet. Warum das wichtig ist und vor allem, wo sie zu finden sind, erfahren sie hier:

Warum sind WC für alle wichtig?

  • Wir als UW/H haben die Verantwortung, allen Mitarbeitenden, Studierenden und Gästen zu ermöglichen, „sich ohne Scham oder Angst vor Diskriminierung im Studien- und Arbeitsumfeld zu bewegen und zu interagieren“ (Zitat aus der Handlungsempfehlung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V. Handlungsempfehlungen für Geschlechtervielfalt an Hochschulen: Erste Schritte).
  • Das WC für alle kümmert sich nicht um irgendwelche Geschlechtszuordnungen; es ist für alle da.
  • Einige Toiletten werden umgewidmet, damit sie künftig von allen genutzt werden können. Sie erhalten die Aufschrift „WC“.
  • Die Toiletten für Menschen mit Behinderungen bleiben erhalten.

Wo sind die Toiletten für alle zu finden?

An den Türen der WC für alle ist ein QR-Code angebracht, der auf diese Intranetseite führt. Hier finden Sie die Informationen zu den Örtlichkeiten in den jeweiligen Gebäuden der UW/H:

Campus-Hauptgebäude:

  • Erdgeschoss: Raum E62
  • 1. Obergeschoss: Raum 1.246 WC barrierefrei
  • 2. Obergeschoss: Raum 2.307
  • Dachgeschoss: Raum DG 4.95

Neubau:

Bezeichnung folgt

Weitere Gebäude folgen bald.

Kontakt

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben zu diesem Thema, sprechen Sie uns bitte an:

Dr. Sigrun Caspary (gleichstellungsbeauftragte(at)uni-wh.de)
Beauftragte für Gleichstellung und Vielfalt

und

Annaliesa Hilger (annaliesa.hilger(at)uni-wh.de)
Vernetzungsstelle Nachhaltigkeit

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“

(Ludwig Wittgenstein)

Sprache ist unser Medium zur Kommunikation, sie spiegelt unsere Gedankenwelt. Wir erlernen sie, ohne über die tiefere Bedeutung nachzudenken und verwenden sie manchmal, ohne uns dessen bewusst zu sein, dass wir andere ungewollt verletzen oder sie nicht alle Menschen einschließt. Um dies möglichst zu vermeiden, ist es wichtig, dass wir mit unserer Sprache sensibler umgehen.

Wir streben an der Universität Witten/Herdecke einen diskriminierungsfreien Gebrauch von Sprache an, in dem die Vielfalt aller Mitmenschen berücksichtigt wird.

Um den verschiedenen Situationen und Texten gerecht zu werden, beachten wir folgende Regeln:

  1.  Eine genderneutrale Formulierung, wo möglich.
  2. Die Nennung der weiblichen und männlichen Form, wobei die weibliche Form der männlichen vorangestellt wird.
  3. Die Verwendung des Gender* (es gibt weitere Formen, Binnen-I, Unterstrich, Doppelpunkt, alle sind etwas leseunfreundlicher als Option (1) und (2))
  4. Bei der Anrede in Briefen oder Emails Hallo/Guten Tag, Vorname und Nachname, es sei denn, man kennt die Person und möchte entsprechend „sehr geehrte Frau X“ oder „lieber Herr Y“ schreiben.

Weitere Beispiele sind zu finden unter

https://geschicktgendern.de/ oder https://www.genderleicht.de/

Natürlich gibt es weitere Fragen zu gendersensibler Sprache in wissenschaftlichen Arbeiten oder anderen Texten. Auch in Prüfungsfragen und Lehrmaterialien gibt es Passagen, die die Vielfalt der Menschen sprachlich nicht berücksichtigen.

Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, einen Leitfaden für gendersensible Sprache für die Universität Witten/Herdecke zu entwickeln. Das sind die Ergebnisse:

 

 

Das Präsidium der Universität Witten/Herdecke unterstützt diesen Leitfaden nachdrücklich und wirbt um die Verwendung von gendersensibler Sprache. Die Abteilung Kommunikation und Marketing wird in der Schriftsprache den Gender-Doppelpunkt verweden. Der Senat weist darauf hin, dass die Freiheit von Forschung und Lehre von der Verwendung des Leitfadens unberührt bleibt. Für Ordnungen der Universität Witten/Herdecke gilt weiterhin der Senatsbeschluss aus 2012, die binäre Form zu verwenden, wobei die weibliche der männlichen Form vorangestellt wird.

Wer Anregungen hierzu und/oder Interesse an einer Mitarbeit hat, meldet sich gerne bei der Beauftragten für Gleichstellung und Vielfalt (gleichstellungsbeauftragte(at)uni-wh.de). Oder schaut ab und zu einmal auf diese Seite, um nachzusehen, wie wir unserem Ziel, Sprache diskriminierungsfrei zu gebrauchen, immer etwas näher kommen.