Prof. Dr. Nils-Christian Bormann ist neuer Dekan der Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft der UW/H. Er folgt auf Prof. Dr. Dirk Sauerland, der die Fakultät in den vergangenen vier Jahren geprägt und weiterentwickelt hat.
Bormann bringt in seine neue Aufgabe nicht nur langjährige Erfahrung in Forschung und Lehre, sondern auch eine internationale und interdisziplinäre Perspektive ein. Als Konfliktforscher beschäftigt er sich unter anderem mit politischer Polarisierung, internationalen Konflikten und der Stabilität demokratischer Gesellschaften. Diesen analytischen Blick und „eine gewisse Experimentierfreude gegenüber neuen Ideen“ möchte er nun auch in seine Arbeit als Dekan einbringen.
Eine gut aufgestellte Fakultät weiterentwickeln
Für Bormann ist die Fakultät bereits sehr gut aufgestellt. Vieles in Forschung und Lehre gehöre „mit zu dem Besten, was eine Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland anbietet“. Dazu zählt er die wissenschaftliche Ausbildung, die enge Verbindung zur Praxis und insbesondere die Interdisziplinarität der UW/H: Fächer sollen nicht nur nebeneinanderstehen, sondern gemeinsam an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen arbeiten.
Daran möchte Bormann anknüpfen und zugleich neue Impulse setzen. Bestehende Partnerschaften sollen gepflegt und weitere Kooperationen aufgebaut werden – mit Unternehmen und Ideengeber:innen in Deutschland ebenso wie mit Universitäten und Institutionen weltweit.
Ein besonderes Anliegen ist ihm, die internationalen Perspektiven innerhalb der Fakultät weiter auszubauen und sie noch stärker zu einem Ort zu machen, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen und gemeinsam neue Ideen entwickeln.
Auch das Studium möchte Bormann ganzheitlich denken. Es soll Studierende nicht nur auf den Arbeitsmarkt vorbereiten, sondern sie auch in ihrer persönlichen Entwicklung prägen.
Wir wünschen Prof. Dr. Nils-Christian Bormann für seine neue Aufgabe als Dekan viel Erfolg und freuen uns auf die Impulse, die er in die weitere Entwicklung der Fakultät einbringen wird.
