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Corporate Volunteering-Aktionstag

Wenn Lernen zum Erlebnis wird

Unser Alltag – ob privat, im Studium oder im Job – hinterlässt Spuren: Emissionen entstehen überall. Die UW/H hat sich daher ein klares Ziel gesetzt: Ab 2025 soll der Hauptcampus (Alfred-Herrhausen-Str. 48, 50, 50a) klimaneutral sein. Um das zu erreichen, setzen wir auf Vermeidung, Reduktion und Kompensation von Emissionen. Klingt technisch – ist es auch. Aber hinter all dem steckt vor allem eines: der Mensch und seine Bereitschaft, Veränderungen mitzugestalten.

Wissen, Handeln, Verbinden

Im Zusammenhang mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir daher ein neues Format geschaffen, das Theorie mit Praxis verbindet: den jährlichen Corporate Volunteering-Aktionstag. Hier setzen sich Mitarbeitende und Studierende gemeinsam für den Schutz heimischer Ökosysteme ein und lernen dabei, wie lokale Initiativen globale Wirkung entfalten können. Gleichzeitig schafft der Aktionstag Raum für neue Perspektiven, stärkt den Teamgeist und bietet die Chance, Kolleg:innen, Vorgesetzte oder Kommiliton:innen mal ganz anders kennenzulernen. Lernen wird zum Erlebnis – mit Sinn, Spaß und Mehrwert. Win-win-win!

Was für ein Tag! Einsatz beim Bergwaldprojekt in Neuenrade

Der erste Aktionstag fand am 14. November 2025 statt. Dann hieß es: Handschuhe an, Wiedehopfhaue in die Hand und raus in den Wald. Gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt e. V. pflanzten wir in Neuenrade (Sauerland) 700 junge Traubeneichen. Die Eichen stammen aus Kroatien und kommen gut mit Trockenperioden zurecht. Angesichts der sinkenden Niederschläge und der zunehmenden Waldschäden in Deutschland wurde bewusst diese Art ausgewählt, da sie künftigen Klimabedingungen standhalten kann.

Nach einer kurzen Einführung durch das Team des Bergwaldprojekts ging es direkt an die praktische Arbeit. Unter Anleitung lernten die Teilnehmenden, mit der Wiedehopfhaue präzise Pflanzlöcher zu schlagen, Setzlinge richtig zu platzieren und die Erde sorgfältig zu verdichten. Schnell zeigte sich, wie körperlich fordernd die Tätigkeit ist – und wie viel Freude es bereitet, selbst aktiv zum Waldaufbau beizutragen und gleichzeitig mehr über Zustand und Herausforderungen unserer Wälder zu erfahren.

Der gemeinsame Einsatz bot darüber hinaus die Gelegenheit, außerhalb des Unialltags miteinander ins Gespräch zu kommen: Studierende, Mitarbeitende und Auszubildende arbeiteten Hand in Hand und erlebten den Tag als bereichernden Austausch.

 

„Ich fand den Tag einfach wundervoll. Zum einen war es ein toller Ausgleich zum Alltag,
da wir den ganzen Tag an der frischen Luft waren und uns abgerackert haben.
Gefallen tut mir an solchen Aktionen auch, dass man immer mit neuen Leuten in Kontakt kommt,
die man sonst eben nicht kennenlernen würde, obwohl man ja die ganze Zeit in der Uni aneinander vorbeihuscht.“

 

"Ich fand es gut, dass wir zusätzlich zum Pflanzen auch noch so guten und genauen Input erhalten haben.
Das hat die Pausen zwischen dem Pflanzen nochmal deutlich interessanter gemacht.“

 

„Mir hat es gut gefallen, einen Tag draußen zu sein und den Kopf abzuschalten. Und sich aktiv mit Klima und Umwelt auseinandersetzen,
weil viel zu wenig darüber gesprochen wird, was tatsächlich getan werden kann und gemacht wird das dann schon gar nicht.
Selbstwirksamkeit war auf jeden Fall da.“

 

Vielen Dank an das Team vom Bergwaldprojekt e. V., die uns mit ihrem Wissen, dem leckeren Essen und der guten Anleitung einen wunderbaren Tag gestaltet haben!