Die neueste Ausschreibung eines Fördermittelgebers klingt genau richtig, es werden aber Aussagen zum Umgang mit Forschungsdaten verlangt? Der Kollege oder die Kollegin hat die Einrichtung verlassen und sein/ihr Wissen nicht dokumentiert, sodass niemand mehr genau weiß, welche Daten wo zu finden sind? Die erst letzte Woche erhobenen Daten sind nicht auffindbar?
Für Forschende, die diese Situationen kennen und nach einer Lösung suchen, kann ein Datenmanagementplan (DMP) Abhilfe schaffen.
In dem zweistündigen Online-Workshop lernen Teilnehmende:
- woran sie erkennen, dass der Fördermittelgeber Aussagen zum Umgang mit Forschungsdaten verlangt,
- wie sie anhand von Checklisten und Templates bestimmen können, welche Informationen in einen Datenmanagementplan gehören, und
- den Umgang mit dem Tool RDMO (Research Data Management Organizer), mit dessen Hilfe DMPs angefertigt werden können.
Zu guter Letzt, wird den Teilnehmenden vermittelt, warum es sich lohnt einen DMP anzufertigen, damit die oben geschilderten Situationen nicht mehr eintreffen, – auch wenn der Fördermittelgeber das nicht verlangt.
Grundlegendes Wissen zum Forschungsdatenmanagement wird für die Teilnahme vorausgesetzt.
Die Veranstaltung ist ein Angebot der UA Ruhr und richtet sich vorrangig an Angehörige der drei Universitäten (Ruhr Universität Bochum, Technische Universität Dortmund und Universität Duisburg-Essen) und ihrer angeschlossenen Einrichtungen. Interessierte der UW/H sind ebenfalls herzlich willkommen.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Eine Anmeldung erfolgt online.