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Neues Dialogformat bereichert Fakultätsversammlung der Fakultät für Gesundheit

Die 15. Fakultätsversammlung der Fakultät für Gesundheit der UW/H setzte erstmals auf ein erweitertes Veranstaltungsformat mit Gastvortrag und Podiumsdiskussion. Das neue Konzept erwies sich als klare Bereicherung für den fakultätsinternen Austausch.

Impuls: Gesundheitswesen zwischen Kosten und Qualität

Unter dem Titel „Teuer und trotzdem krank: Welche Therapie braucht unser Gesundheitswesen?“ eröffnete Prof. Dr. Alex Friedrich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Münster, die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag. Darin analysierte er zentrale Stärken und Schwächen des deutschen Gesundheitswesens am Beispiel Nordrhein-Westfalens und stellte diese dem niederländischen System gegenüber. Seine langjährige Tätigkeit als Lehrstuhlinhaber an der Universität Groningen brachte dabei eine wertvolle internationale Perspektive ein.

Podiumsdiskussion: Vielschichtige Perspektiven auf Reformbedarf

Im Anschluss diskutierten unter der Moderation von Prof. Dr. Melchior Seyfarth, Leiter des Departments für Humanmedizin, ausgewiesene Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen:

  • Prof. Dr. Christel Bienstein (Pflegewissenschaft)
  • Prof. Dr. Christian Karagiannidis (Akutmedizin)
  • Prof. Dr. Dirk Sauerland (Institutionenökonomik und Gesundheitspolitik)
  • Prof. Dr. Klaus Weckbecker (Allgemeinmedizin)
  • Prof. Dr. Ulrike Willutzki (Psychotherapie)

Gemeinsam mit dem Plenum entwickelte sich eine lebhafte und differenzierte Diskussion. Deutlich wurde, wie komplex die Einflussfaktoren auf das Gesundheitswesen sind – von Versorgungsstrukturen über ökonomische Rahmenbedingungen bis hin zu Fragen der interprofessionellen Zusammenarbeit. Neben möglichen Entwicklungsoptionen wurden auch konkrete Herausforderungen und Hürden einer nachhaltigen Reform benannt.

Im Anschluss an den fachlichen Teil nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei einem Get-together mit Imbiss.

Erfolgreicher Auftakt für ein neues Format

Die erstmalige Integration eines Gastredners sowie einer moderierten Podiumsdiskussion wurde von den Teilnehmenden durchweg positiv aufgenommen. Das neue Format stärkt den Dialog innerhalb der Fakultät und eröffnet zusätzliche Perspektiven für zukünftige Fakultätsversammlungen.